Rückführung nach Michael Newton in die Leben zwischen den Leben

Beschreibung/Ablauf der spirituelle Rückführung in die Leben zwischen den Leben (Life between Lives), nach der Technik von Michael Newton.

♦♦♦ 1.Teil, bzw. erste Rückführung:
Nach dem Vorgespräch (Dauer ca. 1 Stunde) kehrt der Klient über eine Treppe durch die Zeit zurück bis in die eigene Kindheit. Dabei richtet er seinen Fokus bewusst auf neutrale oder angenehme Kindheitserinnerungen.
Am Ende der Treppe gelangt der Klient dann in den Bauch der heutigen Mutter. Dort konzentriert er sich wieder auf das, was er auch damals im Mutterbauch erlebte: Wie ging es der Mutter und wie ging ihm selbst? Der Klient hört den Herzschlag der Mutter und bekommt dadurch eine ziemlich genaue Vorstellung davon, wie die Zeit im Mutterbauch für ihn war.
Von Bauch der Mutter führt der Weg dann durch einen Zeittunnel in ein früheres Leben zurück, welches man bis zum Zeitpunkt kurz vor dem damaligen Tod durchläuft. Hier endet der erste Teil dieser Rückführung.

♦♦♦ 2. Teil, bzw. zweite Rückführung (diese sollte nach Möglichkeit am Tag nach der ersten Sitzung stattfinden):
Nach einem neuerlichen Vorgespräch, auch um eventuelle Fragen die durch die erste Sitzung entstanden sein können zu klären, kehrt der Klient über die Treppe wieder zurück in die Kindheit und den Bauch der Mutter.
Beim zweiten pränatalen Erleben ist es dem Klient meist besser möglich, sich auch auf Details aus dieser Zeit zu konzentrieren und ggf. Fragen zu beantworten, wie z.B. wann seine Seele den Fötus zum ersten Male aufsuchte.
Danach kehrt der Klient wieder durch den Zeittunnel in das besagte frühere Leben zurück, zum Zeitpunkt kurz vor dem damaligen Tod. Nach dem Durchleben des Todes folgt er seiner nun körperlosen Seele auf ihrem damaligen Weg in die geistige Welt — dem eigentlichen Ziel dieser Rückführung.
In der geistigen Welt kann der Klient dann Kontakt zu seinem spirituellen Führer aufnehmen und seine Seelenfamilie treffen. Hierbei erfährt der Klient bspw. auf welchem Entwicklungsstandpunkt sich seine Seele befindet und was ihn und die anderen Mitglieder seiner Seelenfamilie einst zusammenführte. Er erfährt seinen eigenen spirituellen Namen — genauso, wie den Namen seines spirituellen Führers.
Des Weiteren erfährt der Klient welchen Beschäftigungen oder Tätigkeiten die Seele in der geistigen Welt und im nichtinkarnierten Zustand nachgeht und man hat die Möglichkeit verschiedene Orte oder Regionen in der geistigen Welt zu besuchen: Orte der Erholung und Regeneration, Bibliotheken oder Bereiche wo Erinnerungen aufbewahrt oder neue Inkarnationen geplant werden.
Der Klient erfährt u.a. warum er sich für die heutige Inkarnation ausgerechnet diese Grundvoraussetzungen (Körper, Land, Familie, etc.) aussuchte, ob seine Seele gewisse Vorlieben/Abneigungen ggü. bestimmten Körpertypen hat in denen sie inkarniert, ob es bestimmte Länder oder Regionen auf der Erde gibt, wo sie bevorzugt inkarniert oder ob es auch Inkarnationen auf anderen Welten oder Planeten gab.
Außerdem erfährt der Klient etwas über das Alter seiner Seele, der Entstehung/Kreation seiner Seele und vieles mehr. Der Fragenkatalog des Newton Institute (TNI) umfasst über 100 Fragen.
Und natürlich gibt es auch genügend Möglichkeiten und Zeit, zum mentalem Austausch und zum Fragenstellen mit dem spirituellen Führer.

Anmerkung: Die Sterbeszene ist Teil einer jeden guten Rückführung und lange nicht so unangenehm, wie es jetzt vielleicht klingen mag — im Gegenteil, die meisten Menschen die bei einer Rückführung einmal ihren Tod in einem ihrer Vorleben durchlebten, haben danach viel weniger oder gar keine Angst mehr vor dem Sterben.

Einige meiner Klienten haben auch immer wieder Bedenken wenn sie hören, dass sie dabei zuerst in die eigene Kindheit zurückkehren sollen. Ich kann diese Bedenken nur allzu gut nachvollziehen. Aber dadurch dass ich in diesem Punkt, bezüglich der erteilten Suggestionen, sehr strikt bin und wir uns dabei wirklich nur auf „Bagatellen“ konzentrieren, funktioniert auch dieser Teil sehr gut. Selbst bei Klienten mit einer traumatischen Kindheit.

Der Besuch im Bauch der heutigen Mutter kann auf Wunsch umgangen werden und beeinflusst die Qualität der Rückführung deshalb überhaupt nicht. Dennoch, selbst bei Klienten die genau wissen, dass sie unerwünscht waren hat diese Erfahrung oft eine heilsame Wirkung.

Auch ist es definitiv nicht erforderlich, dass der Klient bei dieser Rückführungstechnik partout in seine letzte Inkarnation zurückkehrt. (So wie von Michael Newton angeraten.) Diese, meiner Meinung nach irrtümliche Annahme, beruht auf der durchaus logischen Schlussfolgerung, dass die Seele des Klienten nach dem Ableben aus der letzten Inkarnation genau in die Zeit in der geistigen Welt zurückkehrt, die seine Seele dort „vor“ der heutigen Inkarnation verbrachte. Zeit existiert in der geistigen Welt anscheinend jedoch nicht und mein Eindruck ist eher, das Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft dort eins sind — Linear. Deshalb ist es auch möglich, dass der Klient zuerst ein früheres Leben besucht, dass viel weiter zurückliegt (aber eventuell dennoch einen viel wichtigeren Bezug zur heutigen Inkarnation hat) und trotzdem im Anschluss daran in der geistigen Welt auf eine Ebene wechselt, wo er erlebt/erfährt welche Aspekte der heutigen Inkarnation vorausgingen. Gerade wenn es sich bei einem Menschen nämlich um seiner erste Rückführung handelt, zeigt sich immer das frühere Leben, dass noch den größten Bezug zum heutigen Leben hat — unabhängig davon, mit welcher Technik man arbeitet!

♦♦♦Wichtiger Hinweis!
Des Weiteren bin ich felsenfest davon überzeugt, dass auch Tiere eine Seele haben und das für diese ebenfalls genug Platz in der geistigen Welt vorhanden ist! Auch halte ich es durchaus für möglich, dass die Seelen von Tieren zur Seelenfamilie von Menschen gehören können und das Seelen generell in jeder erdenklichen Lebensform inkarnieren können; als Mensch, als Tier oder meinetwegen auch als Außerirdischer. Außerirdischer im Sinne von Hybridseelen, die auch auf anderen Welten oder Planten inkarnieren, so wie auch von Michael Newton selbst beschrieben. Leider vertrat Michael Newton und das Newton Institute (TNI) im Jahre 2009, als ich dort eine Ausbildung machte, noch die Ansicht, dass Tiere keine Seele besitzen. Somit kommen Tiere auch nicht in den „Himmel“ oder in die geistige Welt und können folglich auch nicht zur Seelenfamilie von „Menschen“ gehören. Währen der Ausbildung wurden wir deshalb ausdrücklich darauf hingewiesen, dass, sollte ein Klient während der Rückführung berichten er sähe sein verstorbenes Haustier in der geistigen Welt oder noch schlimmer, dessen „Seele“ gehöre zur eigenen Seelenfamilie, müsse man den Klienten umgehend zur Ordnung rufen und ausdrücklich darauf hinweisen, dass dies ganz und gar unmöglich sei und der Klient noch einmal genauer „hinschauen“ müsse! Wenn eine Seele auf anderen Welten und dort in anderen Lebensformen inkarniert, warum soll sie dann auf der Erde nicht auch als Tier oder vielleicht sogar als Pflanze inkarnieren? Wer sagt denn, dass es auf anderen Planten nicht ausschließlich Lebensformen gibt, die wie Shetland-Ponys oder Albatrosse aussehen? Anscheinend hat Michael Newton und das Newton Institute (TNI) diese Ansicht mittlerweile zumindest teilweise revidiert.

Dies ist jedoch einer der Gründe, warum ich mich ganz bewusst dazu entschieden habe, kein Mitglied des Newton Institute (TNI) zu werden, obwohl ich dort 2009 die einwöchige Ausbildung machte und im Anschluss daran auch die Aufnahmekriterien erfüllte. Denn ich bin nicht schon als 14-jährige aus der katholischen Kirche ausgetreten, um jetzt einer neuen Religion bei ihrer Etablierung zu helfen. Lieber bleibe ich ein Freigeist, der selbst entscheidet was er denkt.